Reisemagazin

Dominikanische Republik -
Traumstrände und Mee(h)r

Die Dominikanische Republik - Traumstrände und Mee(h)r

Sandstrand Dominikanische Republik Die Dominikanische Republik begeistert mit mehr als 1.500 Kilometer langen weißen Traumstränden und türkisblauem Meer. Faszinierend sind zudem die lang gezogenen Buchten, die farbenfrohe Vegetation, die vielfältige Tierwelt, die eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten und das reichhaltige kulturelle Angebot.


Traumstrände und klares, türkisfarbenes Meer

Die schneeweißen, palmengesäumten Strände, das glasklare Meer und die ganzjährig angenehmen Wassertemperaturen ermöglichen einen unvergesslichen Badeurlaub. Zu den schönsten Stränden der Karibik gehören Playa Rincon auf der Halbinsel Samaná, im Südwesten Bahia de las Aguilas oder an der Nordküste Playa Grande. Der Südwesten der Insel gilt für alle, die sich fernab der großen Touristenströme aufhalten möchten, als Geheimtipp. Hier finden Urlauber Natur pur und nahezu unberührte Strände wie die paradiesisch anmutende Bucht Bahia de las Aguilas. Auch Wassersportler kommen in der Dominikanischen Republik auf ihre Kosten. Im Norden rund um Puerto Plata befindet sich an verschiedenen Stränden wie dem Playa Dorada ein Mekka für Surfer. Die kleine vorgelagerte Insel Paradise Island ist ideal für Schnorchler, denn hier kann ausgiebig die Unterwasserwelt erkundet werden. Der Unterwasserpark La Caleta bietet eine Unterwasserroute mit eindrucksvollen Taino-Skulpturen, einem riesigen Riff und den Wracks der Limon, Hickory oder Captain Alsina.


Faszinierende Flora

Die Insel begeistert mit rund 8.000 Pflanzenarten. Flammenbäume, Mangroven, Mangobäume, Zedern, Kakteen und viele weitere Pflanzen können bewundert werden. Die eindrucksvollste Palme ist die Königspalme (Roystonea Hispaniola). Sie kann 20 Meter hoch wachsen. Die Stämme der Palme werden zu Brettern verarbeitet. Daraus sind die meisten Häuser vor Ort gebaut. Der Südwesten verbindet mit seinen sieben Nationalparks, beispielsweise Lago Enriquillo oder Jaragua, schneeweiße Strände mit Berglandschaften, Flüssen, Lagunen und Wasserfällen. Wer unberührte Naturlandschaften genießen möchte, sollte die "Cordillera Central", die abenteuerliche Passstraße, durchqueren. Hier geht es am Pico Duarte vorbei. Er ist 3.087 Meter hoch und der höchste Berg der gesamten Karibik. Besucher finden nahe der Bergkette von Miches zudem den höchsten Wasserfall der Antillen: Der 120 Meter hohe Salto de La Jalda. Kaum einer kennt dieses relativ unbekannte Juwel. Auf der Halbinsel Samaná, die sich im Osten des Inselstaats befindet, ist das Landschaftsbild von Sandstränden, glasklarem Wasser, Mangrovenwäldern und Korallenhügellandschaften geprägt. Doch auch der Südwesten gehört zu den Geheimtipps. Das Gebiet ist vom Tourismus nahezu unentdeckt. Hier kann Natur pur genossen und das dominikanische Leben hautnah kennen gelernt werden, fernab von Trubel, Hektik und Stress.


Facettenreichtum in der Tierwelt

Die Lagune von Oviedo (Nationalpark Jaragua) ist ein weiterer Geheimtipp. An den nahen Stränden können Lederschildkröten beobachtet werden. Die weltweit größte Meeresschildkröte kehrt jedes Jahr hierher, um zu laichen. Die Insel Cabrotis ist das größte Reservat der Welt für amerikanische Krokodile. Hier können außerdem Leguane und Coticas (Vögel) bestaunt werden. Letztere sind das Wappentier des Landes. Eine absolute Rarität und streng geschützte Tiere sind die Seekühe, die in einigen Küstengewässern und im Unterlauf der Flüsse zu Hause sind. Was ebenso viele nicht wissen, im Norden der Insel findet von Ende Januar bis März in der Samaná-Bucht ein ganz besonderes Naturschauspiel statt: Zu dieser Zeit kehren jedes Jahr hunderte Buckelwale aus dem Nordatlantik in die Bucht zurück. Dann paaren sie sich und ziehen in den geschützten, warmen und nährstoffreichen Gewässern die Jungen auf. Im Landesinneren können in den Flüssen Warane und Krokodile in freier Wildbahn beobachtet werden.


Beeindruckende Sehenswürdigkeiten erkunden

Koloniales Erbe kann in Santo Domingo, der Hauptstadt des Inselstaats, bestaunt werden. Die historische Altstadt der lebendigen Millionenmetropole ist seit dem Jahr 1990 mit den zahlreichen kolonialen Gebäuden UNESCO-Weltkulturerbe. Der Platz Parque Colón ist der optimale Ausgangspunkt, um die pulsierende Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Dazu gehören zum Beispiel die Kathedrale Santa Maria la Menor oder die beeindruckende Palastanlage Alcázar de Colón mit dem auf der Rückseite gelegenen Palastgarten, der an den Rio Ozama grenzt. Der größte Nationalpark ist der 1.500 km² große Los Haitises Nationalpark, der sich im Süden der Samaná-Bucht befindet und zu den bedeutsamsten Nationalparks der Dominikanischen Republik gehört. Hier gibt es klare Süßwasserseen, immergrüne tropische Wälder, einen großen Mangrovenwald, Korallenriffe, Wasserfälle und Tropfsteinhöhlen.


In der Dominikanischen Republik kann das ganze Jahr über sowohl im Karibischen Meer als auch im Atlantik gebadet werden. Die Wassertemperatur ist nie niedriger als 21°. Eine gute Idee ist es, mit der kleinen Kabelbahn in Puerto Plata zu fahren: Sie bringt Urlauber zu einem 600 Meter hohen Aussichtspunkt. Von hier oben wird ein toller Panoramablick über die Nordküste, den Atlantik sowie die Landschaft im Inselinneren geboten.

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Strand Dominikanische Republik: a z u r e u s 7 0